Technik-Junkie durch & durch...

Ich habe mir eine Retro Jukebox gekauft

Jukebox: Nostalgie trifft High-Tech

Jukeboxes verbinden wohl sehr viele Leser mit noch immer klar vorherrschenden Klischees. Man stellt sich eine leuchtende Jukebox vor, einige Serviermädchen, die den davor sitzenden Jungs Milk Shakes servieren und vermutlich gute alte Rock n‘ Roll Musik aus den 1950 er Jahren. Zweifelsohne ist an diesem Klischee auch ein Pünktchen Wahrheit dran, denn man kennt solche Szenen schließlich aus zahlreichen Hollywood Produktionen.

JukeboxIch persönlich habe mich dazu entschlossen eine nostalgische Jukebox zu kaufen um meinem Wohnzimmer einen ganz besonderen, historischen Charme zu geben. Natürlich ist das Innenleben auf dem neusten Stand der Technik 🙂 – ich denke ihr habt nichts anderes von mir erwartet!

Die Jukebox war jedenfalls zu jener Zeit ein nicht aus Lokalen wegzudenkendes Unterhaltungsinstrument mit dem man mit einer kleinen Münze diverse Musik abspielen konnte. Sie haben technologisch heute ausgedient und dienen vorwiegend nostalgischen Zwecken, dennoch galten sie zur damaligen Zeit als eine bahnbrechende Erfindung der Musikindustrie.

Die ersten Jukeboxes kamen bereits in den 1940 er Jahren auf den Markt. Sie wurden insbesondere durch die in Deutschland stationierten Soldaten nach dem 2. Weltkrieg auch nach Europa exportiert. Zur damaligen Zeit wollte jedes moderne Tanzlokal eine Jukebox besitzen. Man spielte vor allem Rock`n`Roll Musik von Elvis und Bill Haley weil diese auch gerade zu jener Zeit modern war. Ebenfalls fördernd war, dass zu jener Zeit gerade Elvis in Deutschland stationiert war und die Musik von ihm sehr beliebt in Deutschland war. Wichtige Hersteller von diesen Geräten waren zum Beispiel die Rudolph Wurlitzer Company, die Firma J.P. Seeburg und die Firma Rock-Ola.

Im Laufe der Zeit wurden sie allerdings von modernen Geräten überholt. Discos übernahmen die klassischen Tanzlokale und so verlangte das Publikum auch nach „servierter“ Musik. Man wollte auch sein Geld nicht mehr dazu verwenden, für Musik zu bezahlen. Heute werden sie nur mehr für ausgewählte Medien gestaltet. Hergestellt werden sie heute nicht mehr. Man verwendet aber doch viel Zeit, historische Geräte zu restaurieren und in Stand zu halten. Dies ist zwar sehr zeitaufwändig aber es gibt noch einen kleinen Markt dafür. Zum Beispiel werden sie für nostalgische Events vermietet. In manchen amerikanischen Städten sind sie auch noch heute weit verbreitet um den Geist der alten Zeit aufleben zu lassen.

 

Wer schreibt hier? :)

Autor

Mein Name ist Marcel und ich bin verrückt nach Technik. Mein Vorlieben liegen im Bereich der Unterhaltungselektronik und ich besitze so ziemlich jedes Zeitschriftenabo was man so haben kann – natürlich nur im Elektronikbereich ;-).

UnterhaltungselektronikDes Weiteren bin ich Stammkunde im Elektronikfachmarkt, dies bringt mich stetig in Turbulenzen mit meienr Lebensgefährtin, aber das ist nun mal meine Leidenschaft und in puncto Technik bin ich stets auf dem neusten Stand.

Auf meinem Blog liefere ich euch meine Erfahrung und spreche auch die ein oder andere Empfehlung aus, seid gespannt…

Schönes Gruß

Marcel